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eigenartige Empfehlung: Finissage in der Weimarer ACC Galerie

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March 10th, 2010 Posted 10:35 pm

ACC Galerie, Der Wirth Rapport

Die ACC Galerie Weimar verabschiedet am kommenden Sonntag die Ausstellung “Der Wirth Rapport” die Retrospektive der in Berlin lebenden Künstlerin Runhild Wirth. Zur Finissage wurde noch einmal gezaubert und die Besucher erwartet eine performative Reise durch Galerie und Kunst, Zeit und Raum inspiriert von Fellinis Casanova.

“Die Künstlerin Runhild Wirth transformiert für ihre Finissage-Performance bewegte Bilder aus Fellinis “Casanova” in Filmstills. Die fixierten Filmbilder spiegeln sich auf den Gewändern der Tänzer des Performance | Rooms | Art Projekts wider. Der Film kommt erneut in Bewegung – als “tanzende Leinwand”. In drei Räumen werden verschiedene Szenen emotional-tänzerisch interpretiert. So wird ein opulent arrangierter Bilderbogen entstehen, der mit dem Verhältnis aus Bewegung und Stillstand spielt.

“Was habe ich mit diesem Film machen wollen? Ein gutes Stück weiter zum letzten Grund des Kinos gelangen. Also dahin, dass es einem gelingt, aus einem Film ein Gemälde zu machen. […] Das Ideale wäre ein Bild aus einem einzigen Bild zu machen, das ewig feststeht und voller Bewegung ist.” (Fellini 1977)

Das Projekt Performance | Rooms | Art befasst sich mit der Beziehung zwischen Tänzer und Besucher im Ausstellungsraum. Die Aufführung findet im Rahmen der für Mai 2010 geplanten Ausstellung des 15. Internationalen Atelierprogramms der ACC Galerie und der Stadt Weimar in der ACC Galerie Weimar statt und wurde von Mandy Unger initiiert. Ziel ist es eine Komposition zu schaffen, bei der man Ort, Raum, Tänzer, Besucher und die “Umstände” der ausgestellten Kunst zusammenführt.

Der Ort Galerie (ACC Galerie) soll mit verschiedenen Genres der Kunst (Performance/Medien/Licht/Klang) verknüpft werden. Die Veranstaltung aus Sicht der Galerie, die Aufführung aus Sicht des Tanztheaters oder die Aktion/Performance/das Happening als Ganzes für den Zuschauer/Betrachter/Besucher wird zu einem interaktiven Spektakel.” (ACC Galerie)

ACC Galerie Weimar
Burgplatz 1+2
99423 Weimar
Einlass ab 16:30 Uhr, Beginn 17:00 Uhr
Für Getränke und Snacks wird gesorgt sein!

Punk, paradox. | Jan C. Watzlawik in Weimar

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January 27th, 2010 Posted 6:22 pm

Von der Kritik der Warengesellschaft zur Ware der Kritikgesellschaft.

Eine feine Veranstaltung am kommenden Freitag, 29.01.2010 um 20.00 Uhr in der ACC Galerie Weimar

“Punk ist immer wieder eine “Herausforderung für die Hegemonie” (Dick Hebdige). Er ist Katalysator diverser dissidenter Handlungstaktiken der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts und weist ein breites Repertoire an Protestpraktiken gegen die bestehenden Verhältnisse auf. Besonders deutlich wird dies in den kulturellen Materialisationen punktypischer Körper- und Kleidungsästhetik. Sie künden von der Subversion alltäglicher Symbole und Sachen und sind somit verobjektivierte Kritik an der Warengesellschaft.

Die Untersuchung der materiellen Kultur des Punks zeigt jedoch mehr: Der gesellschaftliche und individuelle Abgesang des “no future” ist zugleich überlebens- und integrationsfähige Strategie. Die Zukunftslosigkeit zeigt sich als Zukunftsentwurf. Die Bewegung, im Sinne einer sozialen Avantgarde und somit als Motor der Masse, ist selbst treibende Kraft einer Rekuperation. Der symbolische Protest des Punks findet ebenso Niederschlag in Läden und auf Laufstegen – als Ware der Kritikgesellschaft.

Punk entpuppt sich als Bewegung im paradoxen Zustand gleichzeitiger gesellschaftlicher Gegnerschaft und Teilhabe. Der symbolische Protest bedeutet keinen Umsturz, sondern aktive Emanzipation mit Beeinflussungen der Mode und des Konsums.

Jan C. Watzlawik ist wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Kunst und Materielle Kultur der Technischen Universität Dortmund. Er forscht zu Mode-, Protest- und Konsumkulturen.”

Hier das nInterview zum Vortrag von Radio Corax

TANK MAN TANGO – DER WEIMARER TANZ

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June 14th, 2009 Posted 12:48 pm

TANK MAN TANGO | Ein Update

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May 29th, 2009 Posted 11:48 pm

eigenartig.es_tank_man_tango_forget2forgetEs werden immer mehr Städte. Wir zählen ganze 12 Veranstaltungen! Erfurt, Leipzig, London, Bristol, Singapur, Taichung, Seoul, Sydney, Brisbane, Perth, Washington D.C. und Mexico City.

Kooperationspartner in Deutschland:

ACC Galerie und eigenartig.es
Wo: Marktplatz
Wann: 17 Uhr, öffentliche Probe 16 Uhr
Weitere Infos unter www.acc-weimar.de

Halle 14
Wo: Augustusplatz
Wann: 17 Uhr, öffentliche Probe am 2. Juni 2009, 18 Uhr in der HALLE 14

In Erfurt
Wo: Kunsthaus Erfurt, Michaelisstraße 34, 99084 Erfurt
Wann: 19 Uhr, öffentliche Probe 18 Uhr
Infos unter: www.kunsthaus-erfurt.de

Mehr Informationen zu forget2forget gibt es ab sofort in Englisch oder in Deutsch.

Panzer mann tango – erinnerst du dich?

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May 20th, 2009 Posted 5:23 pm

eigenartig.es_tank_man_tango_movement_forget2forgetIm April 1989 versammelten sich mehrere Tausende Menschen auf Pekings Platz des himmlischen Friedens und forderten von der Regierung Redefreiheit, kollektive Verantwortung und Demokratie. Eine 10 m Statue aus Pappmaché, bekannt als die Göttin der Demokratie, wurde von Kunststudenten angefertigt, um die Forderungen des Protests zu versinnbildlichen. Kurz nach der Errichtung dieser Statue, rollten Panzer auf den Platz und massakrierten die Protestierer dort und in den umliegenden Straßen. Die Geschichte dieser blutigen Tragödie wurde in China verschwiegen, unter der Beihilfe von Google, welches einwilligte die Suchmaschine auf dem chinesischen Markt zu zensieren. Die Göttin wurde von einem Panzer zermalmt und am 4. Juni 1989 zerkleinert. Am 5.Juni als die Panzer wiederum rollten, stoppte ein einzelner Mann mit nichts als Einkaufstüten in den Händen den Vormarsch der Panzer. Er wurde der Panzer-Mann. Als die Panzer versuchten, ihm auszuweichen, bot er ihnen die Stirn. Er wich ihnen aus, schlängelte sich um sie herum, schritt auf sie zu. Sein Vorgehen sprach für die Stimmen, die von der Staatsgewalt zum Schweigen gebracht wurden. Wenn wir den Panzer-Mann-Tango tanzen, folgen wir seinen Schritten. Wir markieren die Zeit. Wir tanzen ihn uns in Erinnerung.

Wir tanzen den Panzer-Mann-Tango am 4.6. auf dem Marktplatz. Unter rhythmischer Anleitung
folgen wir seinen Schritten. Die Probe beginnt um 16:00 Uhr vor Ort. Die Aufführung ist dann um 17:00 Uhr. Gleichzeitig wird in Singapur und Sydney der Panzer-Mann-Tango getanzt.

Du bist herzlich eingeladen. Bitte bring ein weißes T-Shirt mit. Einkaufstüten bekommst du von uns.

Panzer Mann Tango – Eine Einleitung

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May 15th, 2009 Posted 11:35 pm

Vergiss das Vergessen!

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May 15th, 2009 Posted 11:29 pm

eigenartig.es_einladung_panzer_mann_tango_forget2forget.net

Am 4. Juni jährt sich das Massaker der Proteste am Platz des himmlischen Friedens zum 20. Mal. eigenartig.es und die ACC Galerie laden dich herzlich ein mit uns ein Denkmal aus tanzenden Körpern zu gestalten und rufen gemeinsam mit den Initiatoren von forget2forget auf den Tank Man Tango zu erlernen. Ziel der Performance ist es überall auf der Welt am 4. Juni mit dem Tanz den Opfern zu gedenken und die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Jeder ist aufgerufen Freunden, Familie und Arbeitskollegen zu berichten und sich unserer Performance auf dem Marktplatz in Weimar anzuschließen oder sein eigenes Denkmal aus tanzenden Körpern zu organisieren. Haltet Eure Performance auf Video fest und schickt sie an forget2forget@gmail.com – Vergesst das Vergessen!!

Weitere Informationen folgen in Kürze…

eigenartige Empfehlung: Australische Woche in der ACC Galerie

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January 31st, 2009 Posted 4:46 pm

Passend zur Ausstellung TERRA NULLIUS startet die ACC Galerie in die Australische Woche:

ACC_Australienwoche_A4.indd

Mo 2.2.2009 | 20:00 plus zur aktuellen Ausstellung TERRA NULLIUS
Moving Pictures of Australia | Deborah Kelly, Sydney, Olaf Nenninger, Weimar
Mit dem Kino- Blockbuster „Australia” hat Regisseur Baz Luhrmann ein bildgewaltiges Werk vorgelegt, dessen überzeitliche Bilder gewissermaßen als Handlanger der Tourismusindustrie ein eindeutiges Statement zu einem bestimmten Verständnis von Australien sind.
Ein nicht unbeträchtliches Maß unseres Wissens über die Welt im Allgemeinen und Besonderen beziehen wir über Bildmedien. Seit mehr als einhundert Jahren ist das Kino der Bilderproduzent, das uns nicht nur mit eingängigen Weltansichten versorgt, sondern diese auf perfide Weise in einen plausibilisierenden narrativen Kontext stellt und somit großen Anteil an unserem Australienbild hat.
Anhand des neueren australischen Kinos sprechen die australische Künstlerin Deborah Kelly und der Filmwissenschaftler Olaf Nenninger über Wirklichkeit und filmische Realität als Außen- und Innenansichten des fünften Kontinents.
Dialog in deutscher und englischer Sprache mit Übersetzer.

Australische Woche im ACC: Das Programm

Australische Woche im ACC: Das Programm Teil 2