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— für die Entfaltung der eigenen Art und eigenständiges Denken

Livin’topia – reale Orte des Idealen?

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Livin’topia – reale Orte des Idealen?, 2009 von Ann-Kathrin Rudorf und Katja Meyer
Themenspezifische Installation für DIE IDEALE AUSSTELLUNG der ACC Galerie Weimar und des pèlerinages Kunstfest Weimar.

Es gibt sie, die kleinen und manchmal auch nicht so kleinen Zellen alternativer Lebensgestaltung. Wer genauer hinschaut, dem eröffnet sich eine schier unerschöpfliche Bandbreite an unterschiedlichen Entwürfen. Sie sind Zeugen, dass das Wünschen wohl doch noch manches Mal geholfen hat – je auf eine besondere Weise. In der themenspezifischen Installation „Livin`topia – reale Orte des gelebten?“  wurden einige dieser weltweit gelebten Utopien vorgestellt. Anhand exemplarisch ausgewählter Projekte konnte sich der Besucher inspirieren lassen, konnten auf Entdeckungsreise gehen, aber auch auf mögliche Schattenseiten der gelebten Gemeinschaftsideale stoßen. Die Installation für DIE IDEALE AUSSTELLUNG “Livin´topia – reale Orte des Idealen?” (2009) ist ein Versuch der Annäherung. Sie will neugierig machen auf das Thema; will zeigen, wo es Menschen gibt, die für einen alternativen Gesellschaftsentwurf einstehen, ohne sie weder zu bewerten noch in ihrer Widersprüchlichkeit glatt zu bügeln.

Livin’topia – reale Orte des Idealen?, 2009 by Ann-Kathrin Rudorf and Katja Meyer
site-specific installation for THE IDEAL EXHIBITION at ACC Galerie Weimar and the pèlerinages art festival Weimar.

They still exist, the small and sometimes not so small cells of alternative living. Take a closer look and you will see an almost inexhaustible range of concepts. They are witness that having a strong enough desire can lead to its fulfillment. But sometimes you might ask yourself if it was the right desire.
The site-specific installation “Livin’topias – reale Orte des gelebten?” (Livin’topias – real places of living?) was built to present some of these worldwide existing utopias. With the help of examples and two information sheets, visitors to the exhibition could take inspiration, go on an expedition or find possible downsides. The installation for THE IDEAL EXHIBITION was an effort at rapprochement. We wanted, without evaluating or smoothing over the contradictions of these places, to provoke visitors’ curiosity for the topic and show that there are people advocating for alternative societal models.