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	<title>eigenartig.es &#187; Designer</title>
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	<description>— für die Entfaltung der eigenen Art und eigenständiges Denken</description>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:22:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dem ständigen Wandel verschrieben, ändert DAS INSTITUT regelmäßig Ort und Bestimmung und schafft temporäre, thematische Räume für zeitgenössische Kunst und Kultur. Am 1. April 2012 eröffnet DAS INSTITUT für Identitätskultur und Zeitgeschmack mit einer Gruppenausstellung in Berlin, Neukölln. www.das-institut-berlin.de Please check out my new project and spread the word!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.das-institut-berlin.de"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1989" src="http://eigenartig.es/files/2012/01/das-institut_logo-500x170.jpg" alt="" width="500" height="170" /></a></p>
<p><strong>Dem ständigen Wandel verschrieben, ändert DAS INSTITUT regelmäßig Ort und Bestimmung und schafft temporäre, thematische Räume für zeitgenössische Kunst und Kultur. Am 1. April 2012 eröffnet DAS INSTITUT für Identitätskultur und Zeitgeschmack mit einer Gruppenausstellung in Berlin, Neukölln.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.das-institut-berlin.de">www.das-institut-berlin.de</a></strong></p>
<p><strong>Please check out my new project and spread the word!</strong></p>
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		<title>Ein Blick in die Geschichte der Modenschauen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 20:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Défilé, es lässt das Herz des Designers höher schlagen. Denn bei der Modenschau präsentiert er die aufwändige Arbeit vieler Monate oder Jahre. Wer sich hier auf eine fabelhafte Art und Weise präsentiert, gewinnt Presse, Händler und Käufer für sich und dies sagt monetär erfolgreiche Monate voraus. Aber nicht nur für die Designer ist dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p>Das Défilé, es lässt das Herz des Designers höher schlagen. Denn bei der Modenschau präsentiert er die aufwändige Arbeit vieler Monate oder Jahre. Wer sich hier auf eine fabelhafte Art und Weise präsentiert, gewinnt Presse, Händler und Käufer für sich und dies sagt monetär erfolgreiche Monate voraus. Aber nicht nur für die Designer ist dies ein atemberaubendes Moment, die Modenschau bezirzt seit mehr als einem Jahrhundert Jene die sich der Mode verschrieben haben und Jene die Wert auf Inszenierung, Szenografie und Performance legen. Hier erst entwickelt sich die Idee des textilen Designs und geht eine Symbiose mit Körper, Licht, Musik und Performance ein – ein mitreißender Augenblick.</p>
<p>Vor gut 100 Jahren erkannte dies bereits L. Roger Milés und schreibt im Vorwort seines Buches: „Les Créateurs de la Mode &#8211; Dessins et Documents de Jungbluth“:</p>
<p><em> „…Wenn im Februar die Sommermode und im August die Wintermode präsentiert wird, werden die Salons der großen Courtiers von einer Menschenmenge gestürmt… Und es ist ein herrliches Schauspiel, selbst für die blasiertesten Blicke, die Kollektionen über den über den Laufsteg defilieren zu sehen… Diese Modenschauen haben etwas Beglückendes und Traumhaftes… Und damit meine ich nicht die technische Ausstattung der Kleider – ich meine alleine diesen Anblick und den kaleidoskopischen Eindruck, den er auf der Netzhaut hinterlässt…“</em></p>
<p>Denken wir nur an den üppigen Rosenblätterteppich bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ew5l5Ue1IQY&amp;feature=related" rel="shadowbox[sbpost-1253];player=swf;width=640;height=385;" target="_blank">Givenchy</a> (Frühjahr/Sommer 2009), prunkvolle, illuminierende Kristall-Leuchter und einen Catwalk als unendlich lange Tafel bei <a href="http://www.hype-magazine.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/001-catwalks-1024x682.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1253];player=img;" target="_blank">Dries Van Noten</a> (F/S 2005), John Gallianos inszenierten nebeligen barocken Friedhof für <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v2XGs-7xsZE" rel="shadowbox[sbpost-1253];player=swf;width=640;height=385;" target="_blank">Dior</a>(Herbst/Winter 2005/6) oder die Performance Hussein Chalayan’s in der Models ihren Kolleginnen die aus Zuckermasse gefertigten Kleider abschlugen &#8211; ich kann und möchte mit Sicherheit sagen, dass dies Inszenierungen waren die einen Nachhaltigen Eindruck auf der Netzhaut hinterlassen haben und die dem textilem Kunstwerk Leben einhauchen. Wie Marc Jacobs schon sagte:“ Ich mag den Gedanken, Kleider könnten nach Ende der Show ein Leben haben.“</p>
<p><span id="more-1253"></span>Aber woher kommt der Begriff „Défilé“ überhaupt? Défilé ist französisch und bedeutet so viel wie Vorbeimarsch, file bedeutet Faden, Schlange. Es ist Begriff aus dem Militärwortschatz des 18. Jahrhunderts, kam die Truppe in einen Engpass, mussten sich die Soldaten, Mann für Mann in einer Schlange aufstellen um diesen zu passieren, ein ähnliches Bild der Formatierung wie bei unseren heutigen Schauen.</p>
<p>Aber machen wir einen Sprung zurück, einen großen Sprung zurück und schauen in eine Zeit in der es weder Courtiers, Designer, Modehäuser, Pret a Porter oder Haute Couture gegeben hat. Beginnen wir im 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit gab den Beruf des Schneiders der sich ausschließlich um die Gewandung des Herren kümmerte und die Schneiderin welche für die weibliche Kundschaft zuständig war. Erst im 14. Jahrhundert konnte man eine Nähnadel aus Stahl herstellen, zuvor wurde aus Gräten oder Knochen eine Nadel gebastelt. Die Tätigkeit beschränkte sich auf das Fertigen der Kleidung, über Schnitt, Stoff und Design entschied die Kundin – dies sollte sich auch bis ins 19. Jahrhundert nicht ändern. Was sich jedoch ändern sollte war die Form der Verbreitung der neuesten höfischen Moden. Königshäuser schmückten sich mit exquisiter Schneiderkunst, schon in der Renaissance galt: „Kleider machen Leute“. Nun soll es sich zugetragen haben, dass Elisabeth von Bayern Frau des französischen Königs Karl VI, dem Hofscheider anwies Puppen zu fertigen und gleichmit Puppenkleider im höfischen Stil. Diese sollten der Königin von England übersandt werden um sie zu erfreuen. 1396 entstanden also die ersten Mannequins welche bis ins 18. Jahrhundert am Hofe üblich wurden und zuletzt auch in die Provinzen geschickt wurden. Die „pupées de mode“ waren die Werbebotinnen des jeweiligen Hofes und der Adelshäuser, in dieser Zeit überzeugte übrigens besonders Paris mit seiner Schneiderkunst. Die Form des Mannequins, der Schaufensterpuppe, veränderte über die Jahrhunderte, soll es zu noch Beginn eher ein zweidimensionales Holzgerüst gewesen sein, fertigte man im 18. Jahrhundert weibliche Puppen mit Kopf und Körper. Mit diesen noch statischen Modellen führte man im Ausland seine Mode vor.</p>
<p>Durch die neuesten Erfindungen im Druckbereich wie etwa die Möglichkeit des Kunstdrucks und der Illustration von 1837 und der Erfindung der Rollen-Rotationsdruckmaschine die Massenauflagen von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften mit kurzfristigem Erscheinungstermin ermöglichte, entwickelten sich bis Ende des 19. Jahrhunderts verschiedenste Modemagazine und lösten die Modepuppen ab.</p>
<p>Der Engländer Charles-Frederick Worth, geboren 1826, war Textilkaufmann und eröffnetet 1858 in der Pariser Rue de la Paix sein „House of Worth“ (wenige Jahre später, 1898, eröffnete hier auch die Familie Cartier ihren ersten Laden). Worth selbst entwirft Mode für Damen, sucht die Stoffe selbst aus und Kennzeichnet seine Kreationen mit seinem Namenszug im inneren des Stückes. Er gilt somit als Begründer der Haute Couture, was französisch ist und so viel bedeutet wie gehobene Schneiderei. Worth war es der das traditionelle Schneiderhandwerk zur Kunst machte und seine Kunst waren textile, signierte Einzelstücke.</p>
<p>Wenige Jahre zuvor entwickelte der Amerikaner Elias Howe die Doppelsteppstichmaschine und ab ca. 1850 konnte man bereits Nähmaschinen für 100 US Dollar erwerben. Dies ersetzte die mühsame Handarbeit und machte die Serienproduktionen von Mode in den kommenden Jahrzehnten möglich.</p>
<p>Aber zurück zu Worth, er revolutionierte nicht nur die Bekleidungsindustrie sondern war auch der Erste der mit lebenden Modellen arbeitete. Als geschickte Verkäufer erkannte er früh, dass sich sein Absatz steigern lassen würde, würde er nur seine Modelle dreidimensional vorführen. Worth begann damit Modelle unter seinen Verkäuferinnen auszuwählen, darunter seinen Frau Marie Vernet.</p>
<p>Sein guter Geschmack sprach sich schnell herum und fix konnte er verschiedenste königliche Persönlichkeiten zu seinen Kundinnen zählen und nicht er kam zu seinen betuchten Kundinnen, sie „pilgerten“ förmlich zu ihm. In seinem Salon ließ er seine Modelle, die er nach Ähnlichkeit mit der Kundschaft aussuchte, die aktuelle Kollektion vorführen. Die Mannequins trugen unter den Modellen eine dünne Schicht aus schwarzem Stoff damit die Stoffe nicht direkt auf der Haut liegen und einfach wieder abzustreifen sind. Es gab keine Musik, eine Ausruferin kündigte Model für Model in Form von Zahlen an.</p>
<p>Die Anfänge der Couture werden mit der Gründung des Chambre Syndicale de la Couture 1868 gesetzt, eine Art Interessenverband der streng reglementiert ist, sich für die globale Schneidekunst einsetzt und noch heute als „Fédération française de la couture, du prêt-à-porter des couturiers et des créateurs de mode“ in Frankreich agiert.</p>
<p>Wer also heute Haute Couture entwerfen möchte und diese bei den Pariser Schauen vorführen will muss einige Kriterien erfüllen. Punkt Eins, er muss ein Atelier mit min. 15 Vollzeitmitarbeitern in Paris unterhalten. Punkt Zwei, es müssen zwei Präsentationen im Jahr stattfinden zu vorgegebenen Terminen. Punkt Drei, der Designer muss min. 35 verschiedene Modelle präsentieren. Punkt Vier, jedes Stück muss ein Unikat sein. Jeder Designer muss sich Jahr für Jahr neu bewerben, die Kriterien werden jedes Jahr neu überprüft.</p>
<p>Aber zurück im späten 19. Jahrhundert: Der Couturier hatte sich dankt Worth durchgesetzt, die Schickeria, die Reichen und Betuchten vertrauten ab sofort ihrem Couturier. Die Haute Couture wurde zum Inbegriff von Luxus.</p>
<p>Wenige Jahre später ca. um 1901 (ein Jahr nach der großen Weltausstellung in Paris) machte eine gewisse Lucy Duff Gordon auf sich aufmerksam. Sie kreierte stoffgewaltige Kleider im farbenfrohen Stil, die entfernt an eine Reise in den Orient erinnern. Unter ihrem Label LUCILE konzipierte sie Modenschauen die an eine Theateraufführung erinnern. Sie setzte als erste Musik und aufwendige Dekorationen ein, erstellte für jede Show eine Art Dramaturgie. Angelehnt an das Theater arbeitete sie mit Bühnenvorhang und suchte die schönsten der schönen Frauen für ihre Stücke. Sie war es die das Berufsbild des Models prägte, so ließ sie die Namen ihrer Darstellerinnen laut ausrufen, studierte mit ihnen theatralische Posen ein und verhalf ihnen so zu Persönlichkeit auf der Bühne. Nennen möchte ich kurz ihre Modeaufführung von 1909 „The seven Ages of Woman“, hier stellte sie in sieben Akten der Leben einer Frau da. Bei weitem keine einfache Modepräsentation mehr – eine Parade, eine Show!</p>
<p>Zu gleichen Zeit verändert in Paris ein gewisser Paul Poiret (ehemaliger Lehrling von Worth) die Damenmode grundlegend – er befreit die Dame nun endlich vom Korsett. Noch unvorstellbar zu dieser Zeit – jedoch sollte sich dies langsam aber sicher fundamental ändern. Poiret wusste sich zu vermarkten und inszeniert große exklusive Shows, die zum absoluten High Society Event wurden, darüber hinaus führte er Regie und drehte den wohl ersten Modefilm. Um seine Mode auch in Amerika zu vermarkten filmte er eines seiner Défilés in Paris. Wie schon LUCILE war auch er auf eine Zusammenarbeit mit dem Model bedacht, denn so sagt er:“Das Mannequin ist nicht jener hölzerne Gegenstand ohne Kopf und Herz, dem man mit Kleidern behängt wie ein Garderobenständer.“</p>
<p>Zu dieser Zeit, 1910, eröffnet auch Gabrielle Chanel, besser bekannt als Coco Chanel ihrer erste Boutique in Paris. Zur gleichen Zeit passiert auch einiges in Amerika, in Warenhäusern wurden Modenschauen gezeigt um den Verkauf zu fördern und die Händler hatten alle Hände voll zu tun, den Pariser Schick nach Amerika zu holen.</p>
<p>Von 1914 – 1918 rüttelte der Erste Weltkrieg an den Entwicklungen in der Modeindustrie. Die Illustration löste langsam aber sicher die Fotografie in der Zeitschrift ab und plötzlich sah man die Damen „der höheren Gesellschaft“ in Modemagazinen. Die Courtiers reagierten schnell und begannen damit Schauspielerinnen, Sängerinnen, Reiche und Adelige mit ihren aktuellsten Kollektionen auszustatten, kostenlos – na klar! Eine Art der Werbung die auch heute gern angewendet wird.</p>
<p>Das Brautkleid wird 1928 erstmals als Highlight und krönendes Ende einer Modenschau gezeigt, ein Jahr später werden die ersten Männermodenschauen veranstaltet.</p>
<p>Herausragende Modeveranstaltungen präsentierte Elsa Schiaparelli und nicht nur das, sie brachte das knallige Pink in Mode, machte den Reißverschluss Salonfähig und verzauberte durch Gradlinige elegante Schnitte. Aber noch viel interessanter ist, dass sie in den frühen 30er Jahren ihre Modekollektion „Le Cirque“ in ihrem Atelier von Zirkusartisten und -akrobaten zu einer atemberaubenden Vorführung machte.</p>
<p>In diesen Jahren legte das Chambre Syndicale de la Courture, die uns heute bekannten, Termine für die halbjährlichen Haute Couture Präsentationen fest, darüber hinaus wurden die Kollektionen von üblichen 400 Teilen auf max. 100 Stücke limitiert.</p>
<p>Der Zweite Weltkrieg schwächte die Modeindustrie ein weiteres Mal mit verehrenden Auswirkungen. Viele Designer mussten ihre Läden schließen, darunter auch Chanel. Da das NS-Regime den Stoffeinkauf für das Europäische Ausland erschwerte war die Basis der Arbeit genommen.</p>
<p>Revolutionieren sollte Christian Dior die Modebranche in der Nachkriegszeit 1947 mit dem „New Look“ (nach Carmel Snow von Harper’s Bazaar). Die taillierte Kleidung, die wadenlangen, Halbtellerröcke antworteten auf den Verzicht der Kriegsjahre und versprachen eine neue und bessere Zukunft.</p>
<p>Die Courtiers gaben ihren Shows bestimmte Charakteristika. Dior entwickelte eine Reihenfolge/ Dramaturgie der verschiedenen Kleidungsstücke (welche sich bis heute durchgesetzt hat). Coco Chanel entwickelt für ihre Models einen speziellen Gang. Hüften nach vorne, abfallende Schultern, eine Hand in die Tasche, die andere frei beweglich und natürlich die kühle und bestimmte Eleganz die Coco selbst verstrahlte.</p>
<p>Ab den sechziger Jahren veränderte sich die Modenschauen, Paraden und Spektakel, denn sie waren nicht mehr ein Phänomen in der Haute Couture. Die Pret-a-Porter, in Amerika Ready to Wear, setzte sich durch. Design für die Massen, weniger Schneiderkunst dafür bezahlbar. Mehr Spektakel, verrückte Ideen und Provokationen revolutionieren die Modenschau zum Modeevent. Mary Quant, die Erfinderin des Minirocks und Model Twiggi sind in bunter Erinnerung. Vivien Westwood holt den Punk auf den Laufsteg und macht durch ihre Kostüme für die Sex Pistols von sich reden.</p>
<p>Die Modeschau ist kein elitäres Instrument der oberen Gesellschaft mehr, nun nutzen frische Designer und kreative Köpfe den Hype und die allgemeine Begeisterung um die Inszenierung für Sich. Mode wird zum Ausdruck für Individualismus und zu einer Lebenshaltung. Ob nun Punk, Yuppie oder extravagante Partybewegung jeder Style hat seine spezifische Handschrift. Die Kunst der persönlichen Inszenierung spiegelt sich auch in den Inszenierungen der Mode wieder. Schauen der Superlative, aufwändige Kulissen, bunte Farben, Happenings und Tableaus statt Catwalks, Performances, Fashion Weeks und Messen entwickeln sich. Modisch sein ist en Vogue. Die Modenschau hat sich zu einer Branche entwickelt in der Designer, Models, Stylisten, Fotografen, Videokünstler, Pressemenschen und Modenschauregisseure ein fester und etablierter Teil sind.</p>
<p>Genug der vielen Worte, das soll ja nun kein Geschichtsroman werden. Ich mag es doch eigentlich lieber kurz und bündig. John Galliano trifft es auf den Punkt:<br />
Die Mode ist eine sehr aufregende Zukunft – ich habe noch nie eine derart brodelnde Atmosphäre erlebt.</p>
<p><em>Quellen:<br />
Kunstforum International, Dressed! Art en Vogue<br />
Catwalks, Ausstellungskatalog des NRW-Forums Düsseldorf<br />
The Story of Fashion, Eila Herson and Roberto Guerra, Art Haus Musik<br />
Fashion, 100 Jahre Mode in der Werbung, Jim Heimann, Alison A. Nieder, Taschen</em><em><a href="http://www.modeaparis.com/"><br />
www.modeaparis.com</a></em><em>, „Fédération française de la couture, du prêt-à-porter des couturiers et des créateurs de mode„<br />
365 Tage Fashion, Pascal Morché, Prestel</em> </p>
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		<title>Alexander McQueen ist tot!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alexander McQueen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der vierzigjährige Designer wurde gestern in seinem Haus in London tot aufgefunden. Warum der Stardesigner den Freitod gewählt hat ist noch unklar. Die Modewelt ist erschrocken. Seine Website lässt verlauten: “On behalf of Lee McQueen&#8217;s family, Alexander McQueen today announces the tragic news that Lee McQueen, the founder and designer of the Alexander McQueen brand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://www.kinho.com/kin-ho-photographer-famous/images-famous/AlexanderMc.jpg" alt="" width="350" height="422" />Der vierzigjährige Designer wurde gestern in seinem Haus in London tot aufgefunden. Warum der Stardesigner den Freitod gewählt hat ist noch unklar. Die Modewelt ist erschrocken. Seine Website lässt verlauten: “On behalf of Lee McQueen&#8217;s family, Alexander McQueen today announces the tragic news that Lee McQueen, the founder and designer of the Alexander McQueen brand has been found dead at his home. At this stage it is inappropriate to comment on this tragic news beyond saying that we are devastated and are sharing a sense of shock and grief with Lee&#8217;s family.”</p>
<p>Der Designer zählte zu den Ausnahmetalenten der zeitgenössischen Modeszene. Seine neue Kollektion die gestern in New York gezeigt werden sollte wurde kurzfristig abgesagt. Bleibt abzuwarten wie es nun weitergeht.</p>
<p style="text-align: center">
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		<title>Designer for Tomorrow &#124; neue bewerbungsrunde</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Peek &#38; Cloppenburg Award geht nun in die 5. Runde bzw. ins 3. Jahr. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld und die Präsentation der eigenen Kollektion auf der nächsten Mecedes Benz Fashion Week. Julia Knüpfer (Esmod Internationale Modeschule Berlin), Joel Horwitz (UDK Berlin) und Sam Frenzel (HTW Berlin) haben bereits die Jury überzeugen können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" src="http://blog.fashionfreax.net/de/wp-content/2009/11/dft-designer-for-tomorrow.png" alt="" width="266" height="233" /></p>
<p style="text-align: left">Der Peek &amp; Cloppenburg Award geht nun in die 5. Runde bzw. ins 3. Jahr. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld und die Präsentation der eigenen Kollektion auf der nächsten Mecedes Benz Fashion Week.</p>
<p style="text-align: left">Julia Knüpfer (Esmod Internationale Modeschule Berlin), Joel Horwitz (UDK Berlin) und Sam Frenzel (HTW Berlin) haben bereits die Jury überzeugen können. Nun ist wieder platz für neue Ideen. Also, los gehts!</p>
<p style="text-align: left">Bewerbung ist möglich bis zum 14.04.2010!<br />
Mehr Infos gibts bei <a href="http://www.peek-cloppenburg.de/index.php?id=201&amp;tx_rbpwevents_pi1[uid]=3091&amp;L=0" target="_blank">Peek &amp; Cloppenburg</a></p>
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">
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		<title>Couture, Champagner und London</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 22:52:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Herrje, jetzt habe ich mein Blog ein weiteres Mal Stiefmütterlich behandelt und ganz vergessen kurz ein Feedback zur Fashion Night zu geben. Aber nun…Wenn die Vogue zur langen Einkaufnacht Aufruf folgen selbstverständlich all jene die hunderte von Pfund in den großen Designerboutiquen lassen werden oder gerne würden. Am vergangen Donnerstag stürmten Modebegeisterte, Neugierige und jene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103561.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-1137];player=img;' title='eigenartig.es_vogue_louis_vuitton_lebende_Schaufensterpuppe_london_fashion_night_2009' title="eigenartig.es_vogue_louis_vuitton_lebende_Schaufensterpuppe_london_fashion_night_2009"><img src="http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103561.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lebende Schaufensterpuppe bei Louis Vuitton" title="eigenartig.es_vogue_louis_vuitton_lebende_Schaufensterpuppe_london_fashion_night_2009" /></a>
<a href='http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103711.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-1137];player=img;' title='eigenartig.es_vogue_Calgary_Avansino_london_fashion_night_2009' title="eigenartig.es_vogue_Calgary_Avansino_london_fashion_night_2009"><img width="150" height="150" src="http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103711-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vogue Editor Calgary Avansino am rumalbern..." title="eigenartig.es_vogue_Calgary_Avansino_london_fashion_night_2009" /></a>
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<a href='http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103631.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-1137];player=img;' title='eigenartig.es_vogue_fashion_night_stella-kekse' title="eigenartig.es_vogue_fashion_night_stella-kekse"><img width="150" height="150" src="http://eigenartig.es/files/2009/09/SDC103631-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bei McCartney gabs die Designerin sogar auf den Törtchen..." title="eigenartig.es_vogue_fashion_night_stella-kekse" /></a>

<p>Herrje, jetzt habe ich mein Blog ein weiteres Mal Stiefmütterlich behandelt und ganz vergessen kurz ein Feedback zur Fashion Night zu geben.</p>
<p>Aber nun…Wenn die Vogue zur langen Einkaufnacht Aufruf folgen selbstverständlich all jene die hunderte von Pfund in den großen Designerboutiquen lassen werden oder gerne würden. Am vergangen Donnerstag stürmten Modebegeisterte, Neugierige und jene die Lust auf freie Getränke hatten in die New Bond Street, Oxfordstreet und Umgebung. Louis Vuitton und KENZO lockten mit lebendigen Models im Schaufenster, Vivien mit einer Ausstellung ihrer extravaganten Schuhe der letzten Jahrzehnte, Rupert Sanderson lud ein den größten Schuh der Welt zu kreieren (indem die Gäste je einen Bogen Papier pink streichen sollten und der Designer am Bruton Place diese zu einem riesigen Schuh zusammenpuzzeln will), Matthew Williamson verloste eines seiner angesagten Kleider und verschenkte hübsche Kleinigkeiten, ein schräger Musiker, bestückt mit vielen „I love Stella“-Buttons, spielte vor der McCartney Boutique… usw…. Champagner, Häppchen und Cocktails waren selbstverständlich, gerade den Laden betreten und schon hatte man ein neues Glas in der Hand… ein lustiger Abend. </p>
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		<title>Vogue: Fashion&#039;s Night Out London</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;As part of a bold global initiative, the international editions of VOGUE are partnering with designers, department stores, high-street chains and boutiques to create Fashion’s Night Out, an evening extravaganza to be held around the world on Thursday, September 10, 2009, from 6pm until midnight. Here, in London’s West End, we aim to lift shopping [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify"><em><a rel="attachment wp-att-1092" href="http://eigenartig.es/designer/vogue-fashions-night-out-london/1091/attachment/main/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1092" src="http://eigenartig.es/files/2009/09/main-400x500.jpg" alt="eigenartig.es_vogue_london_fashion's_night_out_celebration_2009" width="400" height="500" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify"><em>&#8220;As part of a bold global initiative, the international editions of VOGUE are partnering with designers, department stores, high-street chains and boutiques to create Fashion’s Night Out, an evening extravaganza to be held around the world on Thursday, <strong>September 10, 2009, from 6pm until midnight</strong>.</em></p>
<p style="text-align: justify"><em>Here, in London’s West End, we aim to lift shopping spirits and to emphasise the pleasure and joy of fashion. London is home to some of the world’s most celebrated designers and is a number one shopping destination internationally – Fashion’s Night Out will reinforce this.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify"><em><a href="http://www.vogue.co.uk/fashionsnightout/" target="_blank">Vogue UK</a></em></p>
</blockquote>
<p>In London beteiligen sich unter anderem <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=MCQUEEN" target="_blank">Alexander McQueen</a>, <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=TOPSHOP" target="_blank">Topshop</a>, <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=PRADA" target="_blank">Prada</a>, <a href="http://www.vogue.co.uk/_marketResources/_dseCustomTypes/h&amp;m">H&amp;M</a>, <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=GUCCI" target="_blank">Gucci</a>, <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=SELFRIDGES" target="_blank">Selfridges</a> und <a href="http://www.vogue.co.uk/search/default.aspx?Keywords=SPENCER" target="_blank">Marks &amp; Spencer</a> an der Modenacht. Wie die Vogue berichtet sollen sich auch Läden in Taiwan, Russland und New York beteiligen. Extra für den Event hat Vogue eine limitierte Auflage von 100 T-shirts herausgebracht die für einen guten Zweck verkauft werden sollen. Das Geld geht an Crisis eine wohltätige Organisation die Obdachlosen hilft.</p>
<p>Es gibt unzählige kleine Events an dem Abend ich werde mir folgendes ansehen:</p>
<ul>
<li>18.45 Uhr Vogue Fashion Director Lucinda Chambers gestaltet das Schaufenster von <a href="http://www.giorgioarmani.com/index.html" target="_blank">Giorgio Armani</a> | 37/42 Sloane Street</li>
<li>19.00 – 20.00 Uhr Vogue Shooting in Chanel, Stylistin <a href="http://www.streeterslondon.com/" target="_blank">Kate Phelan</a>, Fotograf Jean Michel | 173 New Bond Street</li>
<li>Das von Bay Garnett gestaltete Schaufenster vom <a href="http://www.louisvuitton.com/" target="_blank">Louis Vuitton</a> Shop, mit „lebendigen Schaufensterpuppen“ in der H/W 2009/10 Kollektion von Vuitton | New Bond Street</li>
<li>Und außerdem werde ich <a href="http://www.rupertsanderson.co.uk/docs/index.php" target="_blank">Rupert Sanderson</a> bei seiner Satinsandalen Installation helfen | Bruton Place, Berkeley Square</li>
</ul>
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		<title>Mode im Wald und Waffen im Zug</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 18:51:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was für ein verrückter Abend. Nachdem ich mich von meinem temporären Zuhause in Kennington nach Paddington durchgeschlagen hatte um nun endlich in die Bahn nach Stroud zu steigen, wartete die erste Überraschung beim Ticketkauf auf mich. Stolze 42,00 Pfund kostete mich meine Anreise zum Performancespektakel „CUT 2 ON FOLD“. Wer mit „National Rail“ fahren will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein verrückter Abend. Nachdem ich mich von meinem temporären Zuhause in Kennington nach Paddington durchgeschlagen hatte um nun endlich in die Bahn nach Stroud zu steigen, wartete die erste Überraschung beim Ticketkauf auf mich. Stolze 42,00 Pfund kostete mich meine Anreise zum Performancespektakel „<a href="http://www.studio-seven.net/" target="_blank">CUT 2 ON FOLD</a>“. Wer mit „National Rail“ fahren will sollte möglichst Frühbucher sein… Ich hatte 1 ½ Stunden Fahrt vor mir die ich mit dem <a href="http://www.very.co.uk/" target="_blank">„Very“-Magazin</a> vertrödelte das mir eine junge Frau vor dem Bahnhof in die Hand drückte. Über 60 Seiten die mir vorstellten wie ich „Very“ trendy, sophisticated oder natural aussehen kann. „Very“ ist ein Internetportal auf dem Fashionvictims ihren Style vorstellen, ihre Mitstreiter und aktuelle Kollektionen „Very ….“ finden können. Das wichtigste an der ganzen Geschichte ist aber der Internetshop in dem man sich das vermeidlich very-tolle Outfit bestellen kann. Naja, ein Blick aus dem Fenster zeigte dass ich schon lange die große bunte Stadt verlassen hatte. Wiesen, Wald und vereinzelt ein paar hübsche Häuser zogen vorbei, fast wie Zuhause. In Stroud angekommen verschwand mein Magazin very-schnell im ersten Mülleimer am Bahnsteig.</p>

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<p style="text-align: justify"><a href="http://kristinmcguire.com/" target="_blank">Kristin</a>, eine der Performancekünstlerinnen von CUT 2 ON FOLD, hatte mir eine Mitfahrgelegenheit nach Woodchester Mansion organisiert und so wartete ich mitten im Nirgendwo auf Tim. Punkt 18.00 Uhr stand plötzlich ein großer schlanker Mann in schlichter blauer Jeans und schwarzen Jackett neben mir. Gemeinsam ging es nun einmal quer durch die Stadt, über unzählige Kreisverkehre und kleine Landstraßen auf denen sich Kühe rumtrieben. Auf dem Weg erfuhr ich etwas mehr über den Ort und meinen Chauffeur: Stroud ist die Stadt Englands mit den meisten Rudolf Steiner Schulen, 13.000 Einwohner und Damien Hirst hat hier sein Atelier. Tim spricht fließend chinesisch, ist Textilkünstler und eröffnet am kommenden Samstag seine Ausstellung <a href="http://www.rmet.co.uk/" target="_blank">„Vocation: „Woven Textiles by Tim Parry Williams“</a>. Mitten in der Pampa, ich hatte völlig die Orientierung verloren, parkten wir auf einem Feld. Hier standen schon ein paar andere Autos und ein kleiner ziemlich alter weißer Bus. Ein hecktischer Busfahrer wies uns an in den Bus zu steigen. 1 ½ km fuhren wir auf einem holperigen Padweg durch einen wunderschönen alten Wald und erreichten eine Lichtung in der sich <a href="http://www.woodchestermansion.org.uk/" target="_blank">Woodchester Mansion</a> befand. Eine wundervolle im 19. Jahrhundert erbaute viktorianisch-gotische Villa. Mir wurde gesagt es soll etwas „spooky“ sein und so war es, der Bauherr hatte 1873 plötzlich kein Geld mehr und so stoppte der Bau und Woodchester Mansion wurde niemals vollendet. So fehlte in manchen Räumen die Decke, Fester, Türen oder Treppen.</p>
<p style="text-align: justify">Am Eingang gab es für jeden Gast einen Button und ein kleines Heft mit dem Grundriss des Gebäudes und einigen Erklärungen.</p>
<p style="text-align: justify">In einem wundervoll gestaltetem Raum mit Kamin, Bar und einigen Schneiderutensilien sammelten sich die Gäste. Liz eine der Veranstalterinnen von <a href="http://www.studio-seven.net/" target="_blank">Studio Seven</a> erzählte mir sie erwarten 150 Gäste, das Ticket kostetet 15 Pfund.</p>
<p style="text-align: justify">Um halb 8 ging es los. Eine der Veranstalterinnen erklärte den Ablauf des Abends. Es sollten sich vier Gruppen bilden, die Farben der Eintrittbuttons gaben die Gruppenteilung vor. Die vier Gruppen starteten gleichzeitig in vier verschiedenen Räumen. Zu sehen waren insgesamt 7 Räume / Performances je ca. 5 Minuten. Das Ganze war unglaublich gut vorbereitet und koordiniert.<span id="more-1097"></span></p>
<p style="text-align: justify">Jeder Raum erzählte seine eigene Geschichte, so gab es den Raum der strengen Schnittdirektrice die uns humoristisch lehrte mehr zu nähen, uns dieser Aufgabe hinzugeben und mehr Kleider zu tragen. Hinter ihr ein liebevoll gestalteter Schnitttisch mit Schnittmustern, Stimmungscollagen, Nähmaschine und allen Dingen die das Designerherz höher schlagen lassen. In einem anderen Raum saß eine junge Frau vor dem Kamin, ging dann zu ihrem Sekretär und begann zu schreiben, sie schrieb und schrieb doch schienen ihr nicht die richtigen Worte über die Feder zu gehen. So warf sie alles auf den sandigen Boden und sprang federleicht von Papier zu Papier, setzte sich wieder zurück vor den Kamin und verfiel zurück in Gedanken… In einem anderen eher düster eingerichteten Raum tanzte ein Mann mit Reifrock neben seiner Kreation, einem wunderhübschen auf eine Büste gezogenem Abendkleid.  Er nahm es ab, seine Stoffschneideschere in der Hand, und trug es durch den Raum. Unzufrieden, unruhig war er. Als wäre er sauer auf etwas oder jemanden. Er tanzte mit dem Kleid und schnitt es schließlich an der Taille in zwei Teile. Mit dem Rock tanzte er als wünschte es sich einen lebendigen Körper in seiner Kreation.</p>
<p style="text-align: justify">Die Kostüme waren wundervoll mit unglaublich vielen Details und wirklich spannenden Schnitten. So trug die strenge Schnittdirektrice ein schlichtes eierschalenfarbenes Kleid bestückt mit Paspeltaschen, aufgesetzten und eingesetzten Taschen, welche mit runder Taschenklappe und eckiger. Aufwändige Kragen, Papierkleider, Raffungen und selbstgebastelte Perücken durften bestaunt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Dann war die Prinzessin die die Treppe hinauf und hinunter schritt und sich von mal zu mal ein weiteres Kleidungsstück anzog. Nicht zu vergessen das junge Mädchen, dass sich mitten im Raum auf den kalten Steinboden setzte und begann die vielen Meter Stoff ihres Tellerrocks um sich herum zu drapieren.</p>
<p style="text-align: justify">Die ganze Veranstaltung ging ca. 90 Minuten und endetet damit, dass Kristin den langen Flur entlang schritt und hinter sich statt einem roten Teppich ein überdimensionales Maßband ausrollte auf dem alle Akteure hinaus in die Nacht schritten. Was für ein Bild &#8211; fantastisch! Die Gäste waren mehr als begeistert! Aber bevor ich das alles verarbeiten konnte musste ich, da noch kein Shuttletransport fuhr, mit Tim 1,5 km durch den Wald rennen um zum Auto zu gelangen und den letzt Zug nach London zu bekommen. Hat haarscharf geklappt – endlich nach Hause dachte ich aber Pustekuchen. Nach 40 Minuten Zugfahrt war plötzlich großer Trubel in meinem Abteil eine völlig zugedrogte Alte behauptete sie hätte eine Waffe, plötzlich hielt der Zug und 5 Polizisten und Securities wuselten herum bis sich heraus stellte, nein, die Frau hatte keine Waffe aber zufälligerweise der schlafende Mann fünf Sitze hinter mir. Kurzerhand wurden beide festgenommen, ich und meine Nachbarin haben nur noch Bahnhof verstanden und mit einer halben Stunde Verspätung konnten wir endlich weiterfahren. Der Fahrkartenkontrolleur erklärte uns später dass dies der normale Wahnsinn wäre und wir gern seine restliche Schicht übernehmen können. Wir haben dankend abgelehnt und trudelten wenige Minuten später in Paddington ein. Was für ein schräger Abend.</p>
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		<title>Spooky Modespektakel</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 12:22:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hätte es beinah vergessen. Wer heute zufällig in London oder Umgebung ist (und ich bin es – hurra) sollte nach Stroud fahren genauer gesagt nach Woodchester Mansion. Dort gibt es heute um 19.00 Uhr CUT 2 ON FOLD, eine fabelhafte Modeperformance in der unter anderen die aktuelle Stipendiatin der ACC Galerie Weimar Kristin McGuire [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1086" href="http://eigenartig.es/designer/spooky-modespektakel/1085/attachment/c2of-wc-eflyer/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1086" src="http://eigenartig.es/files/2009/09/C2OF.WC.eflyer-500x350.jpg" alt="eigenartig.es_cut2onfold_studio_seven_textile_artists_england_flyer_fashion_catwalk" width="500" height="350" /></a></p>
<p>Ich hätte es beinah vergessen. Wer heute zufällig in London oder Umgebung ist (und ich bin es – hurra) sollte nach Stroud fahren genauer gesagt nach Woodchester Mansion. Dort gibt es heute um 19.00 Uhr CUT 2 ON FOLD, eine fabelhafte Modeperformance in der unter anderen die aktuelle Stipendiatin der ACC Galerie Weimar Kristin McGuire zu sehen sein wird. Ich darf euch versprechen: Es lohnt sich, denn in Woodechester gibt es eine wunderschöne alte Villa die niemals vollendet wurde. Die Leute aus dem Dorf sagen es solle dort spuken. Mal sehen, ich bin gespannt klingt doch nach einer Ausgefallenen Idee die neue Kollektion zu präsentieren – oder? </p>
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		<title>Bauhaus goes fashion</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 19:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[3 T-Shirts sagen “Alles Gute” zu 90 Jahren Bauhaus. Alle 3 sind jeweils auf 90 Stück limitiert und können zum Preis von 19,90€ bestellt werden. Die Idee dahinter kommt von dem Bauhaus-Studenten Max Albrecht aka eins78. Wer nun Lust und Laune nach Bauhaus T-shirts verspürt schreibe ein Mail an shop@eins78.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3 T-Shirts sagen “Alles Gute” zu 90 Jahren Bauhaus. Alle 3 sind jeweils auf 90 Stück limitiert und können zum Preis von 19,90€ bestellt werden. Die Idee dahinter kommt von dem Bauhaus-Studenten Max Albrecht aka <a href="http://www.eins78.com" target="_blank">eins78</a>. Wer nun Lust und Laune nach Bauhaus T-shirts verspürt schreibe ein Mail an shop@eins78.com</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" src="http://eins78.com/i/2009/07/all-i-got-shirt-foto.jpg" alt="" width="500" height="285" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://eins78.com/i/2009/07/marcelundwassily-foto-post1.jpg" alt="" width="500" height="285" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://eins78.com/i/2009/07/bauhausikea-foto-post.jpg" alt="" width="500" height="285" /> </p>
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		<title>Animal Prints&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 13:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karolina Burbach]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wir auf der Fashion Week bei dem einen oder anderen Designer gesehen haben, dürfen wir uns auf eine weitere Saison mit Animal Prints freuen! Hier ein schöner Artikel zum Thema von Karolina Burbach: In „Absolutely Fabulous“ schlürft die PR-Tante Edina ihren Prosecco im falschen Tiger-Pelz, Peggy Bundy quetscht sich Folge für Folge von „Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir auf der Fashion Week bei dem einen oder anderen Designer gesehen haben, dürfen wir uns auf eine weitere Saison mit Animal Prints freuen! Hier ein schöner Artikel zum Thema von <a href="http://www.chaosundzerstoerung.de" target="_blank">Karolina Burbach</a>:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-951" src="http://eigenartig.es/files/2009/07/animalprints.jpg" alt="eigenartig.es_animal_prints_fashion" width="504" height="502" /></p>
<p>In „Absolutely Fabulous“ schlürft die PR-Tante Edina ihren Prosecco im falschen Tiger-Pelz, Peggy Bundy quetscht sich Folge für Folge von „Eine schrecklich nette Familie“ in kuscheliges Leopardenfell und „My Name is Earl“-Wohnwagen-Braut Joy hat ebenfalls ein ausgeprägtes Faible für schrille Animal Prints, wie es im Englischen heißt.</p>
<p>Die Lesart des Musters als trashiges Accessoire stimmt allerdings nicht mit der eigentlichen Sendung überein. Ursprünglich stand es für Reichtum und guten Geschmack. <span id="more-950"></span>Anfang des 20. Jahrhunderts hängte sich die Dame von Welt bevorzugt Ozelot, eine aus Mittel- und Südamerika lebende Raubtierart, und Somali-Leopard um den Hals, um so ein bisschen Exotik, Exklusivität, ja, sogar Unsterblichkeit auszustrahlen. Rein symbolisch gesehen, so die recht eigene Logik der Reichen und Schönen, kann, wer Pelz trägt, nicht sterben – denn was er trägt, ist ja bereits tot.</p>
<p>In den folgenden Epochen änderte sich nicht viel an den Bedeutungen des Tiermusters. Bis Roberto Cavalli in den 60ern die revolutionäre Idee hatte, die Musterung seinem ursprünglichem Kontext, dem Pelz zu entwenden. Er druckte Leoflecken auf Bikinis und Seidenkleider und verhalf so dem falschen Tier zu Kultstatus. Von der Unsterblichkeit keine Spur mehr, die exklusive Note hingegen blieb, dem teuren Preis sei Dank. Angenehmer Nebeneffekt: Die Tiere durften weiterleben. Und noch etwas hatte sich getan: Die neuen Kollektionen zeigten sich stark erotisiert mit den eng anliegenden Tops, tiefen Décolletés und hoch geschlitzten Fummeln – das Wenige, welches bedeckt blieb, zeigte Tier.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung war der Look gleich eine doppelte Provokation: Einerseits zeigte er ein neues weibliches Selbstbewusstsein – die Trägerin als wilde, Männer jagende Raubkatze -, andererseits ist die Frau als begehrenswerte Beute schlussendlich eine Männerfantasie. So viel sexuelle Aufladung schreit geradezu nach Subversion. Schon bald entdeckte die Subkultur den Stil für sich und rückte ihn bis heute nicht mehr raus. Im Punk und Glam-Rock der 70er Jahre trugen einmal mehr auch Männer das Großkatzenmuster. Allerdings diesmal nicht, um Männlichkeit auszudrücken, sondern, um eben jene stereotype Geschlechterrollen zu brechen. Ähnlich sah es bei ihren weiblichen Kolleginnen aus: Die unvergleichliche Debbie Harry trieb mit einer Überdosis Blondheit, sexy Make Up und Leo-Klamotten ihre Weiblichkeits-Attribute so auf die Spitze, dass deren eigentliche Problematik wieder sichtbar wurde. Auch Annie Lennox schlüpfte immer wieder in neue Rollen und bediente sich dabei gerne der Tiermuster, wenn es darum ging, festgefahrene Frauenbilder zu persiflieren. Das war im Grunde gleich doppelte Travestie: Eine Frau, die wie ein Mann aussieht, der eine Frau darstellt. Aber damit noch nicht genug: Durch die Verwendung der Animal-Prints für ihre eigenen Zwecke klauten die Glam-Rocker ganz nebenbei noch den Wohlhabenden ihr Luxussymbol. Der Leo erhielt so eine völlig neue Bedeutung von sexueller Ambiguität, Unangepasstheit und wildem, freien Leben. Das Muster selbst wurde dabei gerne farblich verfremdet und auf neue, eher leicht entflammbare Materialien gedruckt, bevorzugt wurden Latex und Plastik.</p>
<p>Durch die Demokratisierung des Tiermusters, den sexuellen Unterton und nicht zuletzt die Auffälligkeit des Prints selbst haftet dem Leo heute leider auch etwas Billiges an. Die Indies von heute aber haben ihre ganz eigene Strategie, damit umzugehen: The-Kills-Sängerin Alison Mosshart etwas posiert im Video zu „Cheap And Cheerful“ mit blonder Wischmob-Frisur und Leo-Bluse. Das ist nicht nur ironisch gemeint, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Trash-Geschmack. Ob man das jetzt vulgär findet oder nicht – Geschmackssache. An Alison sieht der Leo-Look jedenfalls einfach nur anbetungswürdig aus! </p>
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