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— für die Entfaltung der eigenen Art und eigenständiges Denken

Archive for the ‘Designer’ Category

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January 27th, 2012 Posted 7:22 pm

Dem ständigen Wandel verschrieben, ändert DAS INSTITUT regelmäßig Ort und Bestimmung und schafft temporäre, thematische Räume für zeitgenössische Kunst und Kultur. Am 1. April 2012 eröffnet DAS INSTITUT für Identitätskultur und Zeitgeschmack mit einer Gruppenausstellung in Berlin, Neukölln.

www.das-institut-berlin.de

Ein Blick in die Geschichte der Modenschauen

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April 22nd, 2010 Posted 10:03 pm

Das Défilé, es lässt das Herz des Designers höher schlagen. Denn bei der Modenschau präsentiert er die aufwändige Arbeit vieler Monate oder Jahre. Wer sich hier auf eine fabelhafte Art und Weise präsentiert, gewinnt Presse, Händler und Käufer für sich und dies sagt monetär erfolgreiche Monate voraus. Aber nicht nur für die Designer ist dies ein atemberaubendes Moment, die Modenschau bezirzt seit mehr als einem Jahrhundert Jene die sich der Mode verschrieben haben und Jene die Wert auf Inszenierung, Szenografie und Performance legen. Hier erst entwickelt sich die Idee des textilen Designs und geht eine Symbiose mit Körper, Licht, Musik und Performance ein – ein mitreißender Augenblick.

Vor gut 100 Jahren erkannte dies bereits L. Roger Milés und schreibt im Vorwort seines Buches: „Les Créateurs de la Mode – Dessins et Documents de Jungbluth“:

„…Wenn im Februar die Sommermode und im August die Wintermode präsentiert wird, werden die Salons der großen Courtiers von einer Menschenmenge gestürmt… Und es ist ein herrliches Schauspiel, selbst für die blasiertesten Blicke, die Kollektionen über den über den Laufsteg defilieren zu sehen… Diese Modenschauen haben etwas Beglückendes und Traumhaftes… Und damit meine ich nicht die technische Ausstattung der Kleider – ich meine alleine diesen Anblick und den kaleidoskopischen Eindruck, den er auf der Netzhaut hinterlässt…“

Denken wir nur an den üppigen Rosenblätterteppich bei Givenchy (Frühjahr/Sommer 2009), prunkvolle, illuminierende Kristall-Leuchter und einen Catwalk als unendlich lange Tafel bei Dries Van Noten (F/S 2005), John Gallianos inszenierten nebeligen barocken Friedhof für Dior(Herbst/Winter 2005/6) oder die Performance Hussein Chalayan’s in der Models ihren Kolleginnen die aus Zuckermasse gefertigten Kleider abschlugen – ich kann und möchte mit Sicherheit sagen, dass dies Inszenierungen waren die einen Nachhaltigen Eindruck auf der Netzhaut hinterlassen haben und die dem textilem Kunstwerk Leben einhauchen. Wie Marc Jacobs schon sagte:“ Ich mag den Gedanken, Kleider könnten nach Ende der Show ein Leben haben.“

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Alexander McQueen ist tot!

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February 12th, 2010 Posted 6:01 pm

Der vierzigjährige Designer wurde gestern in seinem Haus in London tot aufgefunden. Warum der Stardesigner den Freitod gewählt hat ist noch unklar. Die Modewelt ist erschrocken. Seine Website lässt verlauten: “On behalf of Lee McQueen’s family, Alexander McQueen today announces the tragic news that Lee McQueen, the founder and designer of the Alexander McQueen brand has been found dead at his home. At this stage it is inappropriate to comment on this tragic news beyond saying that we are devastated and are sharing a sense of shock and grief with Lee’s family.”

Der Designer zählte zu den Ausnahmetalenten der zeitgenössischen Modeszene. Seine neue Kollektion die gestern in New York gezeigt werden sollte wurde kurzfristig abgesagt. Bleibt abzuwarten wie es nun weitergeht.

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Designer for Tomorrow | neue bewerbungsrunde

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January 29th, 2010 Posted 5:23 pm

Der Peek & Cloppenburg Award geht nun in die 5. Runde bzw. ins 3. Jahr. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld und die Präsentation der eigenen Kollektion auf der nächsten Mecedes Benz Fashion Week.

Julia Knüpfer (Esmod Internationale Modeschule Berlin), Joel Horwitz (UDK Berlin) und Sam Frenzel (HTW Berlin) haben bereits die Jury überzeugen können. Nun ist wieder platz für neue Ideen. Also, los gehts!

Bewerbung ist möglich bis zum 14.04.2010!
Mehr Infos gibts bei Peek & Cloppenburg

Couture, Champagner und London

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September 14th, 2009 Posted 12:52 am

Herrje, jetzt habe ich mein Blog ein weiteres Mal Stiefmütterlich behandelt und ganz vergessen kurz ein Feedback zur Fashion Night zu geben.

Aber nun…Wenn die Vogue zur langen Einkaufnacht Aufruf folgen selbstverständlich all jene die hunderte von Pfund in den großen Designerboutiquen lassen werden oder gerne würden. Am vergangen Donnerstag stürmten Modebegeisterte, Neugierige und jene die Lust auf freie Getränke hatten in die New Bond Street, Oxfordstreet und Umgebung. Louis Vuitton und KENZO lockten mit lebendigen Models im Schaufenster, Vivien mit einer Ausstellung ihrer extravaganten Schuhe der letzten Jahrzehnte, Rupert Sanderson lud ein den größten Schuh der Welt zu kreieren (indem die Gäste je einen Bogen Papier pink streichen sollten und der Designer am Bruton Place diese zu einem riesigen Schuh zusammenpuzzeln will), Matthew Williamson verloste eines seiner angesagten Kleider und verschenkte hübsche Kleinigkeiten, ein schräger Musiker, bestückt mit vielen „I love Stella“-Buttons, spielte vor der McCartney Boutique… usw…. Champagner, Häppchen und Cocktails waren selbstverständlich, gerade den Laden betreten und schon hatte man ein neues Glas in der Hand… ein lustiger Abend.

Vogue: Fashion's Night Out London

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September 8th, 2009 Posted 2:25 am

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“As part of a bold global initiative, the international editions of VOGUE are partnering with designers, department stores, high-street chains and boutiques to create Fashion’s Night Out, an evening extravaganza to be held around the world on Thursday, September 10, 2009, from 6pm until midnight.

Here, in London’s West End, we aim to lift shopping spirits and to emphasise the pleasure and joy of fashion. London is home to some of the world’s most celebrated designers and is a number one shopping destination internationally – Fashion’s Night Out will reinforce this.”

Vogue UK

In London beteiligen sich unter anderem Alexander McQueen, Topshop, Prada, H&M, Gucci, Selfridges und Marks & Spencer an der Modenacht. Wie die Vogue berichtet sollen sich auch Läden in Taiwan, Russland und New York beteiligen. Extra für den Event hat Vogue eine limitierte Auflage von 100 T-shirts herausgebracht die für einen guten Zweck verkauft werden sollen. Das Geld geht an Crisis eine wohltätige Organisation die Obdachlosen hilft.

Es gibt unzählige kleine Events an dem Abend ich werde mir folgendes ansehen:

  • 18.45 Uhr Vogue Fashion Director Lucinda Chambers gestaltet das Schaufenster von Giorgio Armani | 37/42 Sloane Street
  • 19.00 – 20.00 Uhr Vogue Shooting in Chanel, Stylistin Kate Phelan, Fotograf Jean Michel | 173 New Bond Street
  • Das von Bay Garnett gestaltete Schaufenster vom Louis Vuitton Shop, mit „lebendigen Schaufensterpuppen“ in der H/W 2009/10 Kollektion von Vuitton | New Bond Street
  • Und außerdem werde ich Rupert Sanderson bei seiner Satinsandalen Installation helfen | Bruton Place, Berkeley Square

Mode im Wald und Waffen im Zug

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September 6th, 2009 Posted 8:51 pm

Was für ein verrückter Abend. Nachdem ich mich von meinem temporären Zuhause in Kennington nach Paddington durchgeschlagen hatte um nun endlich in die Bahn nach Stroud zu steigen, wartete die erste Überraschung beim Ticketkauf auf mich. Stolze 42,00 Pfund kostete mich meine Anreise zum Performancespektakel „CUT 2 ON FOLD“. Wer mit „National Rail“ fahren will sollte möglichst Frühbucher sein… Ich hatte 1 ½ Stunden Fahrt vor mir die ich mit dem „Very“-Magazin vertrödelte das mir eine junge Frau vor dem Bahnhof in die Hand drückte. Über 60 Seiten die mir vorstellten wie ich „Very“ trendy, sophisticated oder natural aussehen kann. „Very“ ist ein Internetportal auf dem Fashionvictims ihren Style vorstellen, ihre Mitstreiter und aktuelle Kollektionen „Very ….“ finden können. Das wichtigste an der ganzen Geschichte ist aber der Internetshop in dem man sich das vermeidlich very-tolle Outfit bestellen kann. Naja, ein Blick aus dem Fenster zeigte dass ich schon lange die große bunte Stadt verlassen hatte. Wiesen, Wald und vereinzelt ein paar hübsche Häuser zogen vorbei, fast wie Zuhause. In Stroud angekommen verschwand mein Magazin very-schnell im ersten Mülleimer am Bahnsteig.

Kristin, eine der Performancekünstlerinnen von CUT 2 ON FOLD, hatte mir eine Mitfahrgelegenheit nach Woodchester Mansion organisiert und so wartete ich mitten im Nirgendwo auf Tim. Punkt 18.00 Uhr stand plötzlich ein großer schlanker Mann in schlichter blauer Jeans und schwarzen Jackett neben mir. Gemeinsam ging es nun einmal quer durch die Stadt, über unzählige Kreisverkehre und kleine Landstraßen auf denen sich Kühe rumtrieben. Auf dem Weg erfuhr ich etwas mehr über den Ort und meinen Chauffeur: Stroud ist die Stadt Englands mit den meisten Rudolf Steiner Schulen, 13.000 Einwohner und Damien Hirst hat hier sein Atelier. Tim spricht fließend chinesisch, ist Textilkünstler und eröffnet am kommenden Samstag seine Ausstellung „Vocation: „Woven Textiles by Tim Parry Williams“. Mitten in der Pampa, ich hatte völlig die Orientierung verloren, parkten wir auf einem Feld. Hier standen schon ein paar andere Autos und ein kleiner ziemlich alter weißer Bus. Ein hecktischer Busfahrer wies uns an in den Bus zu steigen. 1 ½ km fuhren wir auf einem holperigen Padweg durch einen wunderschönen alten Wald und erreichten eine Lichtung in der sich Woodchester Mansion befand. Eine wundervolle im 19. Jahrhundert erbaute viktorianisch-gotische Villa. Mir wurde gesagt es soll etwas „spooky“ sein und so war es, der Bauherr hatte 1873 plötzlich kein Geld mehr und so stoppte der Bau und Woodchester Mansion wurde niemals vollendet. So fehlte in manchen Räumen die Decke, Fester, Türen oder Treppen.

Am Eingang gab es für jeden Gast einen Button und ein kleines Heft mit dem Grundriss des Gebäudes und einigen Erklärungen.

In einem wundervoll gestaltetem Raum mit Kamin, Bar und einigen Schneiderutensilien sammelten sich die Gäste. Liz eine der Veranstalterinnen von Studio Seven erzählte mir sie erwarten 150 Gäste, das Ticket kostetet 15 Pfund.

Um halb 8 ging es los. Eine der Veranstalterinnen erklärte den Ablauf des Abends. Es sollten sich vier Gruppen bilden, die Farben der Eintrittbuttons gaben die Gruppenteilung vor. Die vier Gruppen starteten gleichzeitig in vier verschiedenen Räumen. Zu sehen waren insgesamt 7 Räume / Performances je ca. 5 Minuten. Das Ganze war unglaublich gut vorbereitet und koordiniert. (more…)

Spooky Modespektakel

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September 5th, 2009 Posted 2:22 pm

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Ich hätte es beinah vergessen. Wer heute zufällig in London oder Umgebung ist (und ich bin es – hurra) sollte nach Stroud fahren genauer gesagt nach Woodchester Mansion. Dort gibt es heute um 19.00 Uhr CUT 2 ON FOLD, eine fabelhafte Modeperformance in der unter anderen die aktuelle Stipendiatin der ACC Galerie Weimar Kristin McGuire zu sehen sein wird. Ich darf euch versprechen: Es lohnt sich, denn in Woodechester gibt es eine wunderschöne alte Villa die niemals vollendet wurde. Die Leute aus dem Dorf sagen es solle dort spuken. Mal sehen, ich bin gespannt klingt doch nach einer Ausgefallenen Idee die neue Kollektion zu präsentieren – oder?

Bauhaus goes fashion

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August 12th, 2009 Posted 9:13 pm

3 T-Shirts sagen “Alles Gute” zu 90 Jahren Bauhaus. Alle 3 sind jeweils auf 90 Stück limitiert und können zum Preis von 19,90€ bestellt werden. Die Idee dahinter kommt von dem Bauhaus-Studenten Max Albrecht aka eins78. Wer nun Lust und Laune nach Bauhaus T-shirts verspürt schreibe ein Mail an shop@eins78.com

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Animal Prints…

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July 10th, 2009 Posted 3:18 pm

Wie wir auf der Fashion Week bei dem einen oder anderen Designer gesehen haben, dürfen wir uns auf eine weitere Saison mit Animal Prints freuen! Hier ein schöner Artikel zum Thema von Karolina Burbach:

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In „Absolutely Fabulous“ schlürft die PR-Tante Edina ihren Prosecco im falschen Tiger-Pelz, Peggy Bundy quetscht sich Folge für Folge von „Eine schrecklich nette Familie“ in kuscheliges Leopardenfell und „My Name is Earl“-Wohnwagen-Braut Joy hat ebenfalls ein ausgeprägtes Faible für schrille Animal Prints, wie es im Englischen heißt.

Die Lesart des Musters als trashiges Accessoire stimmt allerdings nicht mit der eigentlichen Sendung überein. Ursprünglich stand es für Reichtum und guten Geschmack. (more…)