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— für die Entfaltung der eigenen Art und eigenständiges Denken

Archive for the ‘Artist’ Category

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January 27th, 2012 Posted 7:22 pm

Dem ständigen Wandel verschrieben, ändert DAS INSTITUT regelmäßig Ort und Bestimmung und schafft temporäre, thematische Räume für zeitgenössische Kunst und Kultur. Am 1. April 2012 eröffnet DAS INSTITUT für Identitätskultur und Zeitgeschmack mit einer Gruppenausstellung in Berlin, Neukölln.

www.das-institut-berlin.de

Malick Sidibé | Folder Album

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March 9th, 2011 Posted 4:10 pm

Diese Arbeit von Malick Sidibé habe ich gerade durch Zufall gefunden. Sein “Folder Album” 1970-1976 schreit doch nach Street Fashion Photography der 70er Jahre. Hach fein, wie er all die Fotografien gesammelt hat und sie dann in diesen Alben anordnet.


Fotografien aus dem Buch “The 70s, Photography and Everyday Life” von Paul Wombell

Malick Sidibé ist 1936 in Bamako, Mali geboren und hat die Jugendkultur der 50er, 60er und 70er fast systematisch dokumentiert. Man kann von fotografischen Studien sprechen. Fuer sein Werk wurde er 2003 mit dem Hasselblatt Award honoriert.

Faszination Ikea

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March 5th, 2011 Posted 2:02 pm

Guy Ben-Ner, Kateřina Držková und Barbora Kleinhamplová hegen scheinabr eine gemeinsame Faszination – Ikea, der Einrichtungsriese der nicht viel Platz für eigene Ideen lässt und Millionen von Wohnzimmern zum “originellen” Einheitslook verhilft. “IKEA – Show (in) Rooms” von Kateřina Držková und Barbora Kleinhamplová nutzt die künstliche Welt als Bühne und verwirrt den Betrachter durch gekonnte, schräge, fotografische Inszenierungen. “Stealing Beauty” nutzt die Kulisse für eine Art Comdey-Soap in der Guy Ben-Ner mit seiner Familie gemeinsam den Alltag bestreitet und in der Ikea Küche über Kaptalismus diskutiert. Feine Ideen!


Danny Treacy | Them

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March 2nd, 2011 Posted 5:12 pm

“What circus is this? What strange ghosts are they that loom out of the darkest black, the last place in our dreams? They are us and they are Them. They are the work of Danny Treacy. They are the figments of his imagination and desire. They are made from recovered clothes, collected from those lonely places – the woods, the wasteland, the car-parks. They are re-stitched and re-fashioned: re-modelled into junk monsters. They are nightmares of the catwalk, prowling around the outskirts of style’s dumb extravagance. …” so beschreibt David Chandler die Arbeit “Them” von Danny Treacy. Man ist sich nicht sicher ob man es nun gut findet oder nicht – man ist aber irgendwie fasziniert von den Lumpen die sich der Kuenstler in seinem Londoner Atelier um dem Körper schneidert um diese Selbstportraits zu erzeugen.

Artist to Watch | Hannu Karjalainen

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October 3rd, 2010 Posted 1:38 pm

“Woman with purple scarf“ 2009, „Woman in pink dress“ 2008, „Man in pale blue skirt“ 2008
Hannu Karjalainen’s Portraits wirken sehr reduziert und auf den ersten Blick fast unscheinbar. Ein schlicht grauer Hintergrund und Bilder von scheinbar „ganz normalen“ Personen – drei Hüftbilder, drei Portraits.

Eine Frau dreht uns den Rücken zu, trägt ein lilanes Kopftuch, hat den Blick gen Boden gerichtet. Ein Mann im hellblauen Hemd, kurze dunkelblonde Haare, steht uns im Bild gegenüber und schaut ebenfalls auf den Boden. Im dritten Bild sehen wir eine Frau mit hochgesteckten Haaren, mit starren Blick schau sie am Betrachter vorbei. Sie trägt ein rosanes Kleid mit Puffärmeln und Reifrock. Nun sind die Kleidungsstücke nicht aus Wolle, Seide, Baumwolle oder einem anderen textilen Material. Der leichte Schimmer, die Reflexionen in der Kleidung – eine scheinbar zähe Masse legt sich um die Körper. Es ist Farbe die sich um die Silhouette der Kleidungsstücke windet, schaut man genauer hin sieht man die Farbe beim lilanen Kopftuch tropfen und beim rosanen Kleid sind Farbflecken auf dem Arm zu entdecken. Die Portraits wirken inszeniert, wie Staturen, die Kleidung wirkt wie eine Plastikschale die für jedes Kostüm gegossen wurde.

Was hat das alles zu bedeuten? Das Portrait so sagt das Wörterbuch ist: „ eine künstlerische Darstellung einer oder mehrerer Personen. Die Absicht eines Porträts ist es, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen, bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen. Daher zeigt das Porträt wegen der Bedeutung der menschlichen Mimik in der Regel das Gesicht der Person…“ Doch geht es in Karjalainen’s Arbeit um die Persönlichkeit, das Wesen? Die Kleidung kann oftmals Auskunft über Beruf, sozialen Status oder soziale Gesellschaftszugehörigkeit geben, die Farbmassen verschleiern aber mögliche Schlüsse auf die Akteure. Der Blick der Modelle ist verhalten, ausweichend. Der Künstler selbst sagt: „…their true identity remains shrouded underneath the layers of paint. As the subjects appear distant and eventually unapproachable, we are left with a canvas on which to project one’s own hopes, dreams, nightmares and fears.”

Hannu Karjalainen 1978 in Haapavesi, Finnland geboren, lebt und arbeitet in Helsinki und Berlin. Karjalainen wird zu den Künstlern der Helsinki School gezählt, die Helsinki School bzw. die Fakultät für Fotografie der University of Art and Design Helsinki ist die größte Kunstschule in Finnland mit ca. 1700 Studenten. Künstler der „Helsinki School“ sind herausragende Studenten und Absolventen des Fachgebietes Fotografie zu denen unter anderem auch Riitta Päiväläinen, Jouko Lehtola, Ulla Jokisalo, Elina Brotherus und Jyrki Parantainen.

Karjalainen, 24 weitere Künstler der Helsinki School und viele andere Künstler können noch bis zum 24. Oktober 2010 auf der Daegu Biennale in Daegu, Südkorea bewundert werden. Das diesjährige Thema des 2006 gegründeten und Koreas größtem Fotografie-Festivals ist Tru(e)motion. Ein Besuch lohnt sich!

Alexander McQueen ist tot!

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February 12th, 2010 Posted 6:01 pm

Der vierzigjährige Designer wurde gestern in seinem Haus in London tot aufgefunden. Warum der Stardesigner den Freitod gewählt hat ist noch unklar. Die Modewelt ist erschrocken. Seine Website lässt verlauten: “On behalf of Lee McQueen’s family, Alexander McQueen today announces the tragic news that Lee McQueen, the founder and designer of the Alexander McQueen brand has been found dead at his home. At this stage it is inappropriate to comment on this tragic news beyond saying that we are devastated and are sharing a sense of shock and grief with Lee’s family.”

Der Designer zählte zu den Ausnahmetalenten der zeitgenössischen Modeszene. Seine neue Kollektion die gestern in New York gezeigt werden sollte wurde kurzfristig abgesagt. Bleibt abzuwarten wie es nun weitergeht.

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Tim Walker | Träumen am Sonntag

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January 31st, 2010 Posted 3:44 pm

Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, ich habe eine absolute Schwäche für Tim Walkers Modefotografien. Was macht man dann also an einem Sonntagnachmittag? Den wundervollen Bildband “Pictures” anschauen und in Tagträume verfallen. Ach, ich freu mich!

Für alle die den guten Mann noch nicht kennen hier ein paar Eckdaten

–  Tim Walker ist 1970 im Süden Englands in Devon geboren
– arbeitet für Vogue, Harper’s Bazaar, Hermés, Dior, Aquascutum London, Comme des Garcons, Couture Couture Los Angeles u.v.m.
– “Tim Walker verlängert den Traum der Haute Couture ins Bild”, schrieb die Kuratorin Caroline König und beschreibt damit wunderbar die Wirkung Walker’s Bilder
– ist bekannt für seine Aufwändigen Inszenierungen und Requisiten (ein Blick auf Youtube lohnt sich)
– fotografiert fast ausschließlich analog

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Modetagung "Out of Order – Störung als Prinzip" 23.1-24.1.10 – HfK Bremen

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November 16th, 2009 Posted 5:38 pm

outoforder2010 - Modetagung

Wer Zeit und Lust hat sollte sich die Modetagung mit internationalen Gästen nicht entgehen lassen! Ich kann den Besuch nur nachdrücklich empfehlen. Studenten bezahlen nur 20,00€ – also los.

“Ist Mode, die aus der Ordnung fällt, die keinem erkennbaren Gesetz zu folgen scheint, tatsächlich zufällig? Oder ist die Störung in der Mode seit je her Prinzip? Kann der Zufall somit prognostizier- und steuerbar sein?

Die dreitägige internationale Tagung stellt Positionen aus Modedesign, Modejournalismus, Modefotografie, aber auch aus Theater-, Mode-, Kunst-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaft zur Diskussion, die alle samt das Konzept der Störung als Innovationsmotor befragen.

Vorträge, Präsentationen, Performances mit internationalen Referentinnen und Referenten.”

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Vogue: Fashion's Night Out London

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September 8th, 2009 Posted 2:25 am

eigenartig.es_vogue_london_fashion's_night_out_celebration_2009

“As part of a bold global initiative, the international editions of VOGUE are partnering with designers, department stores, high-street chains and boutiques to create Fashion’s Night Out, an evening extravaganza to be held around the world on Thursday, September 10, 2009, from 6pm until midnight.

Here, in London’s West End, we aim to lift shopping spirits and to emphasise the pleasure and joy of fashion. London is home to some of the world’s most celebrated designers and is a number one shopping destination internationally – Fashion’s Night Out will reinforce this.”

Vogue UK

In London beteiligen sich unter anderem Alexander McQueen, Topshop, Prada, H&M, Gucci, Selfridges und Marks & Spencer an der Modenacht. Wie die Vogue berichtet sollen sich auch Läden in Taiwan, Russland und New York beteiligen. Extra für den Event hat Vogue eine limitierte Auflage von 100 T-shirts herausgebracht die für einen guten Zweck verkauft werden sollen. Das Geld geht an Crisis eine wohltätige Organisation die Obdachlosen hilft.

Es gibt unzählige kleine Events an dem Abend ich werde mir folgendes ansehen:

  • 18.45 Uhr Vogue Fashion Director Lucinda Chambers gestaltet das Schaufenster von Giorgio Armani | 37/42 Sloane Street
  • 19.00 – 20.00 Uhr Vogue Shooting in Chanel, Stylistin Kate Phelan, Fotograf Jean Michel | 173 New Bond Street
  • Das von Bay Garnett gestaltete Schaufenster vom Louis Vuitton Shop, mit „lebendigen Schaufensterpuppen“ in der H/W 2009/10 Kollektion von Vuitton | New Bond Street
  • Und außerdem werde ich Rupert Sanderson bei seiner Satinsandalen Installation helfen | Bruton Place, Berkeley Square

Mode im Wald und Waffen im Zug

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September 6th, 2009 Posted 8:51 pm

Was für ein verrückter Abend. Nachdem ich mich von meinem temporären Zuhause in Kennington nach Paddington durchgeschlagen hatte um nun endlich in die Bahn nach Stroud zu steigen, wartete die erste Überraschung beim Ticketkauf auf mich. Stolze 42,00 Pfund kostete mich meine Anreise zum Performancespektakel „CUT 2 ON FOLD“. Wer mit „National Rail“ fahren will sollte möglichst Frühbucher sein… Ich hatte 1 ½ Stunden Fahrt vor mir die ich mit dem „Very“-Magazin vertrödelte das mir eine junge Frau vor dem Bahnhof in die Hand drückte. Über 60 Seiten die mir vorstellten wie ich „Very“ trendy, sophisticated oder natural aussehen kann. „Very“ ist ein Internetportal auf dem Fashionvictims ihren Style vorstellen, ihre Mitstreiter und aktuelle Kollektionen „Very ….“ finden können. Das wichtigste an der ganzen Geschichte ist aber der Internetshop in dem man sich das vermeidlich very-tolle Outfit bestellen kann. Naja, ein Blick aus dem Fenster zeigte dass ich schon lange die große bunte Stadt verlassen hatte. Wiesen, Wald und vereinzelt ein paar hübsche Häuser zogen vorbei, fast wie Zuhause. In Stroud angekommen verschwand mein Magazin very-schnell im ersten Mülleimer am Bahnsteig.

Kristin, eine der Performancekünstlerinnen von CUT 2 ON FOLD, hatte mir eine Mitfahrgelegenheit nach Woodchester Mansion organisiert und so wartete ich mitten im Nirgendwo auf Tim. Punkt 18.00 Uhr stand plötzlich ein großer schlanker Mann in schlichter blauer Jeans und schwarzen Jackett neben mir. Gemeinsam ging es nun einmal quer durch die Stadt, über unzählige Kreisverkehre und kleine Landstraßen auf denen sich Kühe rumtrieben. Auf dem Weg erfuhr ich etwas mehr über den Ort und meinen Chauffeur: Stroud ist die Stadt Englands mit den meisten Rudolf Steiner Schulen, 13.000 Einwohner und Damien Hirst hat hier sein Atelier. Tim spricht fließend chinesisch, ist Textilkünstler und eröffnet am kommenden Samstag seine Ausstellung „Vocation: „Woven Textiles by Tim Parry Williams“. Mitten in der Pampa, ich hatte völlig die Orientierung verloren, parkten wir auf einem Feld. Hier standen schon ein paar andere Autos und ein kleiner ziemlich alter weißer Bus. Ein hecktischer Busfahrer wies uns an in den Bus zu steigen. 1 ½ km fuhren wir auf einem holperigen Padweg durch einen wunderschönen alten Wald und erreichten eine Lichtung in der sich Woodchester Mansion befand. Eine wundervolle im 19. Jahrhundert erbaute viktorianisch-gotische Villa. Mir wurde gesagt es soll etwas „spooky“ sein und so war es, der Bauherr hatte 1873 plötzlich kein Geld mehr und so stoppte der Bau und Woodchester Mansion wurde niemals vollendet. So fehlte in manchen Räumen die Decke, Fester, Türen oder Treppen.

Am Eingang gab es für jeden Gast einen Button und ein kleines Heft mit dem Grundriss des Gebäudes und einigen Erklärungen.

In einem wundervoll gestaltetem Raum mit Kamin, Bar und einigen Schneiderutensilien sammelten sich die Gäste. Liz eine der Veranstalterinnen von Studio Seven erzählte mir sie erwarten 150 Gäste, das Ticket kostetet 15 Pfund.

Um halb 8 ging es los. Eine der Veranstalterinnen erklärte den Ablauf des Abends. Es sollten sich vier Gruppen bilden, die Farben der Eintrittbuttons gaben die Gruppenteilung vor. Die vier Gruppen starteten gleichzeitig in vier verschiedenen Räumen. Zu sehen waren insgesamt 7 Räume / Performances je ca. 5 Minuten. Das Ganze war unglaublich gut vorbereitet und koordiniert. (more…)